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Spendenaufruf für die Tiere auf der "Finca-Manolo"

Im Norden von Fuerteventura wurde Mitte Mai diesen Jahres eine furchtbare Entdeckung gemacht:
Bei einem einzelnen Mann leben ca. 80 Hunde in erbärmlichem Zustand und unter katastrophalen Verhältnissen. Das Gelände ist mit Ungeziefer, Kot und Müll verseucht, die Tiere wurden halb verhungert in Käfigen/Verschlägen, zum Teil an kurzen Ketten oder einfach in Erdlöchern aufgefunden.


Am 21.5.2010 erfolgte eine erste Rettungsaktion vom "harten Kern" der aktiven Okapihelfer, so dass 8 Welpen und  2 erwachsene Hunde sofort heraus geholt und gerettet werden konnten.
Die Welpen wurden auf der Welpenstation von Norbert und Carola unter gebracht, die erwachsenen Tiere wurden entsprechend versorgt und sind bereits zur Vermittlung freigegeben.


Seitdem wird daran gearbeitet, auch den anderen Tieren zu helfen, was nicht nur mit erheblichem Aufwand, sondern auch mit enormen Kosten verbunden ist.
Natürlich reicht es nicht, der Finca nur Futter zur Verfügung zu stellen, alle Tiere müssen entwurmt, entfloht, entzeckt und auf Parvovirose untersucht werden, manche benötigen zusätzlich eine tierärztliche Behandlung.
Ganz wichtig ist danach auch eine schnellst mögliche Kastration, um weitere unkontrollierte Vermehrungen zu verhindern.
Erst dann kann - Chip und Impfung voraus gesetzt - nach und nach eine Vermittlung auf der Insel oder nach Deutschland in Angriff genommen werden.

Bitte helfen Sie uns durch Ihre aktive Hilfe vor Ort und/oder durch Sach- oder Geldspenden, damit wir dem Elend dieser Tiere schnellst möglich ein Ende bereiten können.
Natürlich freuen wir uns auch über Futterspenden, Sinn machen diese jedoch nur auf Fuerteventura, nicht in Deutschland, da der Transport auf die Insel extrem teuer geworden ist.

! Wir danken Ihnen im Namen der Tiere für Ihre Unterstützung !


Am 12.6.2010 wurde die Finca Manolo zum wiederholten mal angefahren, diesmal eigentlich nur, um den frisch operierten Tieren Antobiotika zu spritzen und den vor ca. 2 Wochen kastrierten Hunden ihre Fäden zu ziehen. Doch es kam anders, denn "Vieja", eine der frisch operierten Pointerhündinnen war in einem schrecklichen Zustand, vermutlich wurde sie bei einer Beißerei so übel zugerichtet.
Auch Bulldogmix "Moritz" hatte stark abgebaut. Abgemagert, krank und voller Parasiten stierte der Hund an der Kette vor sich hin, als wenn er sich bereits aufgegeben hätte. Als er dann als "Antizeckenmaßnahme" von Manolo auch noch eine Wäsche mit altem Frittieröl über sich ergehen lassen musste, ging es ihm noch schlechter. Beide Tiere wurden sofort mitgenommen und auf dem Gnadenhof “Finca Esquinzo” in die Krankenstation gebracht.
"Moritz" hat es leider nicht geschafft, er ist am  20.6. über die Regenbogenbrücke gegangen. "Vieja" heißt jetzt "Blümchen", wird täglich kräftiger und kann bald in ihre Pflegestelle nach Deutschland ausfliegen.


 

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